Gut gerüstet auf winterlichen Straßen


Verkehrssicherheitstag machte auf Gefahren aufmerksam


Wer im Dunkeln fährt, dem wird es ganz schnell offensichtlich: Viele Fahrzeuge sind mit defekten Scheinwerfern unterwegs oder blenden einen. Ob die Lichtanlage am eigenen Auto aber hundertprozentig in Ordnung ist, wissen die Wenigsten. Dies Nicht nur die jungen Leute zog der Motorradfahrsimulator magisch an.ist nur ein Beispiel von vielen Gefahrenfaktoren im Straßenverkehr bei trüben Tagen und Dunkelheit, wie sie in Herbst und Winter verstärkt vorkommen. Auch das vollständige Entfernen von Schnee und Eis von den Scheiben und Scheinwerfern sparen sich viele Verkehrsteilnehmer oft. Man wird aus Zeitmangel oder Bequemlichkeit nur allzu oft fahrlässig.
Umso besser, dass kompetente Fachleute uns darauf aufmerksam machen, wie wichtig diese Faktoren sind.
Eisbär Profilius, die Kreisverkehrswacht Neunkirchen und ihre Partner präsentierten im Saarpark- Center den Verkehrssicherheitstag.Mit etwas Einsicht können vielleicht viele Unfälle verhindert werden. Auch ansonsten werden an das Fahrzeug (Bereifung, Bremsen, Stoßdämpfer,…) und an den Fahrer (gutes Sehen, Konzentration, Reaktionsfähigkeit,…) höchste Ansprüche gestellt. So standen die Damen und Herren der Kreisverkehrswacht und der Polizeibezirksinspektion Neunkirchen und des Bundes gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr nicht nur den zahlreichen Interessierten Rede und Antwort, verteilten Infomaterial, Eiskratzer und Gutscheine zum kostenlosen Winterfahrzeugcheck beim BOSCH Service Hebenthal in Neunkirchen, sondern wiesen mit der Initiative Pro Winterreifen auf die Vorteile von Winterreifen und der Sicherheitsprofiltiefe von vier Millimeter hin. Die Besucher konnten erfahren, wie sie witterungsbedingte Verkehrsunfälle vermeiden können und die Bewältigung von Gefahrensituationen in der nassen und kalten Jahreszeit durch Tests in einem der FDie kompetenten Damen und Herren gaben den zahlreichen Besuchern einen ganzen Tag lang Informationen und Ratschläge.ahrsimulatoren für Auto und Motorrad, auch unter Einfluss von berauschenden Mitteln, üben. Dafür waren so genannte „Rauschbrillen“ im Einsatz, von deren Wirkung sich viele, vor allem junge Besucher ein Bild machten. Das Landesinstitut für Präventives Handeln machte außerdem auf die Kampagne SAAR BOB aufmerksam, die alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere aber die ohnehin besonders gefährdeten „Jungen Fahrer“ im Alter von 18 bis 24 Jahren, für die Risiken und Gefahren der Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkohol- und Drogeneinfluss sensibilisieren will.
Weitere Partner des Verkehrssicherheitstages waren Brillen Böhnert, für das gute Sehen zuständig, die Bank 1 Saar und die Sparkasse Neunkirchen.





(Text u. Bilder: Neunkircher Stadtmagazin esHeftche)