Neue Versicherungskennzeichen ab 01. März 2015

Ab 01. März sind neue Versicherungskennzeichen Pflicht.

Die alten, schwarzen Versicherungskennzeichen verlieren ihre Gültigkeit und müssen durch

neue, blaue Versicherungskennzeichen

ersetzt werden.

Bei Nichteinhaltung droht eine Strafanzeige wegen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und die Polizei untersagt die Weiterfahrt.

 

Informationen über die Änderung der Kennzeichen erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Zulassungsstelle oder bei Ihrer Kfz-Versicherung.

Reifendruck-Kontroll-Systeme für PKW jetzt Pflicht

Reifendruck-Kontroll-Systeme (RDKS) sind für Fahrzeuge die ab 01.11.2014 zugelassen wurden oder werden jetzt Pflicht. Betroffen sind die Fahrzeugklassen M1 oder M1G (zu finden in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 in Zeile J). Hierzu zählen alle PKW und Geländewagen. Außerdem müssen Fahrzeuge, deren Typengenehmigung nach dem 31.10.2012 erteilt wurde, nachgerüstet werden.

Hintergründe der RDKS-Pflicht sind erhöhte Verkehrssicherheit und geringerer Kraftstoffverbrauch. Durch zu geringen Reifendruck wird das Fahrsicherheitsrisiko insbesondere bei schlechten Fahrbahnverhältnissen und Kurvenfahrten enorm erhöht. Außerdem steigt der Kraftstoffverbrauch durch erhöhten Rollwiderstand. Bei längeren Fahrten mit hohen Geschwindigkeiten kann es durch schleichenden Druckverlust zu schweren Unfällen kommen. Weiterhin sind die Vollbremsstrecken bei niedrigem Reifendruck erhöht.

Es wird zwei unterschiedliche RDKS geben:


Direkt messende RDKS
Das Messgerät wird an jedem einzelnen Rad (i. d. R. an der Felge oder an dem Ventil) montiert. Es wird der tatsächliche Luftdruck im Reifen gemessen. Die Messgeräte sind Batteriebetrieben (Lebensdauer zw. 7 und 10 Jahren). Sie übermitteln sehr präzise Telemetriedaten über den Reifendruck an den Fahrer. Da diese Messgeräte an jedem einzelnen Rad verbaut werden müssen, ist die Anschaffung teuer. Für einen neuen Satz Reifen (z. B. Winterreifen) muss mit Mehrkosten zwischen 250 und 300 Euro gerechnet werden. Diese Art der Messung wird in ca. 2/3 der Fahrzeuge verbaut sein.


Indirekt messende RDKS

Hier wird mit bereits im Fahrzeug verbauter Technik (ABS/ESP) zusammengearbeitet. Es werden Veränderungen des Reifens oder des Abrollverhaltens registriert. In der Regel entstehen bei diesem System keine Mehrkosten, allerdings ist es auch viel ungenauer als das direkt messende RDKS.

Rückgang der Verkehrstoten innerhalb der EU

Die Verkehrssicherheit hat sich in Europa verbessert

Im Jahr 2008 haben 39000 Menschen auf den Straßen der EU ihr Leben verloren. 2007 gab es 42.600 Verkehrstote, dies ist ein erfreulicher Rückgang von 8,3 Prozent. Umgerechnet ergibt dies 79 Verkehrstote pro eine Million Einwohner.

Den stärksten Rückgang der Verkehrstoten in den Jahren 2001 - 2008 können die Länder Luxemburg ( - 49 Prozent), Frankreich ( - 48 Prozent) und Portugal ( - 47 Prozent) vorweisen.
In Deutschland kann ein Rückgang der Verkehrstoten im o.g. Zeitraum von 36 Prozent verzeichnet werden.

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Erhöhung der Bußgelder im Bereich der Hauptunfallursachen

Seit dem 01. Februar 2009 gelten neue Bußgelder

Die Erhöhungen sollen zu mehr Sicherheit auf den Straßen führen. Insbesondere im Bereich der Hauptunfallursachen wurden die Bußgelder nach oben korrigiert.


  Hierzu zählen unter anderem:
grafik1fertig- unangepasste Geschwindigkeit
- gefährliche Überholvorgänge
- Vorfahrtsverstöße
- Rotlicht-Verstöße
- zu geringer Abstand

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Bilanz der Verkehrsunfälle 2008

Weniger Verkehrstote und Verletzte
 
 

Im Jahr 2008 starben mit insgesamt 4.477 Verkehrstoten so wenige Menschen wie noch nie seit 1950 auf Deutschlands Straßen!

Gegenüber dem Vorjahr nahm die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten um 472 Personen oder 9,5 % ab. Im Jahr 1970 kamen noch 21.332 Menschen oder rund fünfmal soviel bei Verkehrsunfällen ums Leben.

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Verkehr AKTUELL – 4/2007


Heute mit folgenden Themen: 

 

  • Französische Führerscheinpunkte - wer bietet mehr?
  • Bahnstreik: Rechte für betroffene Bahnreisende
  • Jeder elfte Neuwagenkäufer ist über 70 Jahre alt
  • Studie: Frauen bei der privaten Autonutzung im Nachteil
  
 Mit freundlicher Unterstützung des ARCD, Auto- und Reiseclub Deutschland, www.arcd.de



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Starker Anstieg der Verkehrstoten im Mai 2007

500 Menschen starben nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im Mai 2007 auf deutschen Straßen. Das waren 70 Getötete oder 16% mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Auch die Zahl der Verletzten ist um 5,3% auf 41.800 gestiegen. Insgesamt hat die Polizei im Mai 2007 in Deutschland rund 204.000 Straßenverkehrsunfälle aufge­nommen, 4,6% mehr als im Mai 2006.
 


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Alkoholverbot für Fahranfänger

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) unterstützt den am 14. Februar 2007 vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Einführung eines Alkoholverbots für Fahranfänger. „Mit dieser Regelung werden Menschenleben gerettet, insbesondere in der Risikogruppe der jungen Fahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren“, zeigt sich DVR-Hauptgeschäftsführer Christian Kellner von der Wirkung der neuen Vorschrift überzeugt.

 

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